Auf Initiative der DIGM werden seit 1997 regelmäßig Workshops, Seminare und Kongresse schwerpunktmäßig in Jakarta oder anderen Regionen des Landes abgehalten. Bisherige Themen waren Traumatologie, Zukunft der Medizin, Neurochirurgie, Pädiatrie, kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebs, Geriatrie und Biogenetik. Außerdem gibt es regelmäßige Kontakte verschiedener Kliniken zu korrespondierenden Einrichtungen in Indonesien.

In Deutschland und Indonesien wurden regelmäßig Vorstandssitzungen  (2/jährlich), Jahrestagungen mit Workshops und Seminaren veranstaltet und punktuell mit Festveranstaltungen verknüpft. Zeitweilig haben die Botschafter in Deutschland und Indonesien die Schirmherrschaft der DIGM übernommen.  Regelmäßige gegenseitige Besuche verschiedener Mitglieder und der Ausbau der Internetpräsenz www.digm.info (Veranstaltungen, Vorträge, Jobbörse) sowie der Austausch  von Gastärzten vorwiegend an der an Unikliniken und Lehrkrankenhäusern,  z.B. Bad Oeynhausen, Münster, München-Bogenhausen, Kiel, Frankfurt und Bad Mergentheim, gaben der Entwicklung der DIGM zunächst Auftrieb. Leider kamen auch bald Jahre der bitteren Enttäuschungen. Die Etablierung eines Deutschen Krankenhauses in Jakarta und eine dauerhafte Kooperation mit Lehrkliniken oder RSPP und mit dem KH Banda Aceh, das mit deutscher Hilfe nach dem Tsunami 2008 wieder aufgebaut wurde, sowie einem Biomedizinischen Institut, waren leider ohne Erfolg, trotz umfangreicher nationaler und internationaler Bemühungen. Der regelmäßige Austausch von Gastärzten wurde durch bürokratische Hürden, mangelnde Anerkennung und Adaptation der Zeugnisse und Qualifikationsnachweise und Beschränkungen in der Arbeitserlaubnis erheblich behindert. Auch die Eingliederung der DIGM in einen Dachverband (DIG) konnte nicht erreicht werden. Das DIGM Journal als Publikationsorgan musste 2008 aus Kostengründen eingestellt werden, konnte aber durch eine Fusion mit dem Medical Journal of Indonesia (MJI) http://mji.ui.ac.id/ als Wissenschaftliches Forum erhalten werden. Die vielseitigen Schwierigkeiten führten schließlich auch zur Demotivierung vieler Mitglieder und Austritten. Der damalige Schatzmeister (Prof. Hampl) musste 2008 wegen unzuverlässiger Kassenführung abgelöst werden, begleitet von einem hohen finanziellen Verlust der Gesellschaft und dem Verlust der Gemeinnützigkeit für knapp 5 Jahre. Dazu kamen Unstimmigkeiten zwischen der Deutschen Botschaft in Jakarta und der priv. Organisationsgesellschaft in Indonesien (H. Moniaga). Eine Reaktivierung und Umstrukturierung gelang dann schließlich wieder in den Jahren 2011-2012  durch den unermüdlichen und hohen Einsatz des damaligen Präsidenten Herrn Prof. Freisleben und dessen Vorstand, sowie dessen Tätigkeit an der UI in Indonesien bei einem Mitgliederstand von 25 in Deutschland  und ca. 300 in Indonesien. Von einer längere Zeit diskutierten Auflösung der Gesellschaft wurde vor allem auch aus Rücksicht auf die große Zahl der Mitglieder in der Indonesischen Sektion Abstand genommen. Durch die Neuorientierung des aktuellen Vorstandes, der Erleichterung der Kommunikation mit der Einführung von Internetmeetings und eines Newsletters durch den neuen Präsidenten Herrn Prof. Dr. J. Haier (Münster) und sein Team konnte eine Stabilisierung  der Gesellschaft und eine erfreuliche Entwicklung eingeleitet werden. Es wäre zu wünschen, dass diese positive Entwicklung andauert.

Im Jahr 2016 hat die DIGM das 20-jährige Bestehen gefeiert. Wir haben das zum Anlass genommen, noch intensiver den eingeschlagenen Weg hartnäckig und konsequent zu verfolgen, klare Ziele zu definieren und durchzusetzen, neue tragfähige Netzwerke aufzubauen, bürokratische Hürden abzubauen und alte und neue Mitglieder zu motivieren und zu begeistern.

 

Meilensteine

Auf Initiative der DIGM werden seit 1997 regelmäßig Workshops, Seminare und Kongresse schwerpunktmäßig in Jakarta oder anderen Regionen des Landes abgehalten. Bisherige Themen waren Traumatologie, Zukunft der Medizin, Neurochirurgie, Pädiatrie, kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebs, Geriatrie und Biogenetik. Außerdem gibt es regelmäßige Kontakte verschiedener Kliniken zu korrespondierenden Einrichtungen in Indonesien.

In Deutschland und Indonesien wurden regelmäßig Vorstandssitzungen  (2/jährlich), Jahrestagungen mit Workshops und Seminaren veranstaltet und punktuell mit Festveranstaltungen verknüpft. Zeitweilig haben die Botschafter in Deutschland und Indonesien die Schirmherrschaft der DIGM übernommen.  Regelmäßige gegenseitige Besuche verschiedener Mitglieder und der Ausbau der Internetpräsenz www.digm.info (Veranstaltungen, Vorträge, Jobbörse) sowie der Austausch  von Gastärzten vorwiegend an der an Unikliniken und Lehrkrankenhäusern,  z.B. Bad Oeynhausen, Münster, München-Bogenhausen, Kiel, Frankfurt und Bad Mergentheim, gaben der Entwicklung der DIGM zunächst Auftrieb. Leider kamen auch bald Jahre der bitteren Enttäuschungen. Die Etablierung eines Deutschen Krankenhauses in Jakarta und eine dauerhafte Kooperation mit Lehrkliniken oder RSPP und mit dem KH Banda Aceh, das mit deutscher Hilfe nach dem Tsunami 2008 wieder aufgebaut wurde, sowie einem Biomedizinischen Institut, waren leider ohne Erfolg, trotz umfangreicher nationaler und internationaler Bemühungen. Der regelmäßige Austausch von Gastärzten wurde durch bürokratische Hürden, mangelnde Anerkennung und Adaptation der Zeugnisse und Qualifikationsnachweise und Beschränkungen in der Arbeitserlaubnis erheblich behindert. Auch die Eingliederung der DIGM in einen Dachverband (DIG) konnte nicht erreicht werden. Das DIGM Journal als Publikationsorgan musste 2008 aus Kostengründen eingestellt werden, konnte aber durch eine Fusion mit dem Medical Journal of Indonesia (MJI) http://mji.ui.ac.id/ als Wissenschaftliches Forum erhalten werden. Die vielseitigen Schwierigkeiten führten schließlich auch zur Demotivierung vieler Mitglieder und Austritten. Der damalige Schatzmeister (Prof. Hampl) musste 2008 wegen unzuverlässiger Kassenführung abgelöst werden, begleitet von einem hohen finanziellen Verlust der Gesellschaft und dem Verlust der Gemeinnützigkeit für knapp 5 Jahre. Dazu kamen Unstimmigkeiten zwischen der Deutschen Botschaft in Jakarta und der priv. Organisationsgesellschaft in Indonesien (H. Moniaga). Eine Reaktivierung und Umstrukturierung gelang dann schließlich wieder in den Jahren 2011-2012  durch den unermüdlichen und hohen Einsatz des damaligen Präsidenten Herrn Prof. Freisleben und dessen Vorstand, sowie dessen Tätigkeit an der UI in Indonesien bei einem Mitgliederstand von 25 in Deutschland  und ca. 300 in Indonesien. Von einer längere Zeit diskutierten Auflösung der Gesellschaft wurde vor allem auch aus Rücksicht auf die große Zahl der Mitglieder in der Indonesischen Sektion Abstand genommen. Durch die Neuorientierung des aktuellen Vorstandes, der Erleichterung der Kommunikation mit der Einführung von Internetmeetings und eines Newsletters durch den neuen Präsidenten Herrn Prof. Dr. J. Haier (Münster) und sein Team konnte eine Stabilisierung  der Gesellschaft und eine erfreuliche Entwicklung eingeleitet werden. Es wäre zu wünschen, dass diese positive Entwicklung andauert.

Im Jahr 2016 hat die DIGM das 20-jährige Bestehen gefeiert. Wir haben das zum Anlass genommen, noch intensiver den eingeschlagenen Weg hartnäckig und konsequent zu verfolgen, klare Ziele zu definieren und durchzusetzen, neue tragfähige Netzwerke aufzubauen, bürokratische Hürden abzubauen und alte und neue Mitglieder zu motivieren und zu begeistern.

 

Meilensteine